Gästeführungen in Wissel und Grieth

Wisseler Dünen

Dünengeschichten

Dünengeschichten aus dem FFH Naturschutzgebiet Wisseler BinnendünenWie eine Insel aus längst vergangenen Tagen, umgeben von renaturierten Baggerseen, liegt am Rand des idyllischen Dorfes Wissel die einzigartige Dünenlandschaft.Als Teil des Netzwerks Natura 2000 sind sie ein Naturwunder, mit einer spannenden Entstehungsgeschichte. Das FFH Schutzgebiet bildet einen Lebensraum für eine Vielzahl seltener Tier und Pflanzenarten.Die Dünenwanderung gibt Ihnen die Möglichkeit in einer ca. 1,5 Stunden dauernden Führung einige dieser Tier- und Pflanzenarten kennen zu lernen.

Geschichten einer Basilika

Geschichten einer Basilika

Im Dünendorf Wissel steht die letzte romanische Kostbarkeit des Niederrheins. Die in der Mitte des 12. Jahrhunderts  aus Tuffstein erbaute Kreuzbasilika mit zwei Chorwinkeltürmen überstand die letzten beiden Weltkriege ohne Schaden zu nehmen. Sie strahlt noch immer mit der gleichen Schönheit, wie ihre Baumeister sie im Mittelalter schufen.Bei einer Führung werden Sie auf eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der Basilika und ihren Vorgänger-bauten begleitet. Sie erfahren von den Ursprüngen der Christianisierung des Niederrheins, dem Leben der Kanoniker bis zur Säkularisierung durch die französischen Truppen, sowie von der Wiederauferstehung der Stiftskirche als Pfarrkirche im 19. Jahrhundert.Auf den Spuren von Mönchen, Rittern und Tabakbauern können Sie die beeindruckende romanische Architektur und die bedeutungsvollen Kirchenschätze bewundern.  

Griether Gasse

Piepe Jan in Grieth

Wie in einem Märchenland aus tausend und einigen Nächten liegt es da, das in der Mitte des 13. Jahrhunderts vom Klever Graven gegründete, einstige Hanse- und Zollstädtchen Grieth am Rhein.
Die Zeit scheint still zu stehen in dem verträumten Städtchen. Schmale Gassen, gesäumt von kleinen Häusern, streben hin zum historischen Marktplatz und dem Kirchplatz, auf dem die gotische Backsteinkirche das Auge des Besuchers in ihren Bann zieht.
Einige prächtige Bauten, wie etwa eine Seilerei oder eine Fassreifen- Manufaktur, zeugen von einstigen Gewerbebetrieben, die den Fischern und Schiffern als Zulieferanten dienten. An der Promenade thront das mächtige Haus Grieth empor. Hier, wo vor langer Zeit die Lehnsmänner der Klever Grafen residierten, lädt heute das Schloßhotel zum verweilen ein.  Alles Leben in Grieth war und ist abhängig von den Launen des mächtigen Vater Rhein. Begeben Sie sich bei einer Führung auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Hansestädtchens, vom Mittelalter bis in die Neuzeit. Genießen Sie dabei die romantische Atmosphäre der schon fast niederländisch anmutenden Fischer- und Schiffersiedlung.

Aalschokker

Fischer Piet

Seit der Gründung der Stadt in der Mitte des 13. Jahrhunderts bestimmt das Leben am Rhein den Alltag seiner Bewohner. Der Fluss kann durch seine umbändige Kraft erhebliche Gefahren hervorrufen, andererseits ist er ein Quell des Lebens, der den Anwohnern ein gutes Dasein beschert.Die meisten Bewohner Grieths lebten Jahrhunderte lang vom Fischreichtum des Rheins. Der Fang der Wanderfische - Salme, Maifische und Aale, sowie von Neunaugen und Gründingen, brachten den Anwohnern ein festes Einkommen bis die ökologisch fatalen Folgen des Wirtschaftswunders zum Niedergang der Fischpopulationen und somit auch der Berufsfischerei führten.Seit 1998 versucht das Land NRW den Lebensraum Rhein für die Wanderfische wieder zu beleben. Als wichtige „Messstation" für dieses Projekt fängt Rudi Hell bei Grieth Fische mit seinem Aalschokker Anita II.

 

Weitere Informationen zu den Führungen finden Sie unter www.niederrhein-natouren.de.