Wohngeld

Corona und Öffnungszeiten
Aufgrund der Lockerungen im Rahmen der Corona-Pandemie werden die Dienststellen der Stadt Kalkar schrittweise wieder öffnen. Aktuell ist ein Besuch bei Ihrem Sachbearbeiter/Ihrer Sachbearbeiterin nur nach vorheriger telefonischer Terminabsprache möglich. Melden Sie sich am Termin bei den Mitarbeiterinnen unserer Information an. Betreten Sie das Verwaltungsnebengebäude vom Markt aus und verlassen Sie das Haus über den Ausgang Richtung Grabenstraße, damit die Sicherheitsabstände eingehalten werden. Für sämtliche Termine ist das Tragen Ihres Mund-Nasen-Schutzes Voraussetzung.

Diese Regeln/Hinweise sind weiter gültig:

·         Alle offenen Sprechzeiten entfallen vorübergehend.

·         Wir sind per E-Mail erreichbar.

·         Wir sind telefonisch erreichbar und rufen Sie ggfls. zurück (bitte Telefonnummer hinterlassen).

·         Schicken Sie Ihre Unterlagen per Post bzw. nutzen Sie den Briefkasten vor dem Verwaltungsnebengebäude.

Corona und Wohngeld

Haben Sie aufgrund der Corona-Pandemie Einkommenseinbußen erlitten (z.B. Bezug von Kurzarbeitergeld oder anderen Einkommensminderungen), kann sich für Sie ein befristeter Wohngeldanspruch oder aber eine Erhöhung des bisherigen Wohngeldbetrages ergeben.

Mit dem Wohngeldproberechner können Sie schnell und unkompliziert herausfinden, ob sich für Sie ein Wohngeldanspruch ergeben könnte. Auch der Wohngeldantrag kann dort online gestellt werden. Bitte nutzen Sie den untenstehenden link.

Allgemeine Informationen zum Wohngeld:

Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu den Kosten für Wohnraum als Hilfe für Geringverdiener. Diesen Zuschuss gibt es als:

  • Mietzuschuss für Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers,
  • Lastenzuschuss für Eigentümer eines Eigenheimes/einer Eigentumswohnung.

Voraussetzung für den Miet- oder Lastenzuschuss ist, dass der Wohnungsinhaber den Wohnraum bewohnt und die Miete oder Belastung dafür aufbringt. Es gibt keine Quadratmeterbegrenzung.

Ob Sie Wohngeld in Anspruch nehmen können und in welcher Höhe, hängt von drei Faktoren ab:

  • der Zahl der zu Ihrem Haushalt gehörenden Familienmitglieder,
  • der Höhe des Einkommens der zu Ihrem Haushalt gehörenden Familienmitglieder,
  • der Höhe der zuschussfähigen Miete bzw. Belastung.

Wer Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter oder Arbeitslosengeld II bekommt, ist seit dem 01.01.2005 nicht wohngeldberechtigt, da die Kosten der Unterkunft bereits von den jeweiligen Kostenträgern übernommen werden.

Es ist jedoch möglich, wenn z. B. die Eltern Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe bekommen und volljährige Kinder in diesem Haushalt leben, für diese Kinder einen eigenen Antrag auf Wohngeld zu stellen (im Fall von Ausbildung, Studium oder bei geringem Einkommen).

Wohngeld kann nur auf Antragstellung gewährt werden. Der Antrag wird längstens für ein Jahr bewilligt, danach ist ein Wiederholungsantrag zu stellen. Antragsformulare erhalten Sie in der Wohngeldstelle Kalkar (vgl. "Kontakt" im rechten Bereich der Seite) oder unter dem Link „Formulare“ im unteren Bereich dieser Seite.

Ihren grundsätzlichen Wohngeldanspruch können Sie sich anonymisiert mit dem Wohngeldproberechner des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen ausrechnen lassen.

Ansprechpartner

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