Wohngeld

Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu den Kosten für Wohnraum als Hilfe für Geringverdiener. Diesen Zuschuss gibt es als:

  • Mietzuschuss für Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers,
  • Lastenzuschuss für Eigentümer eines Eigenheimes/einer Eigentumswohnung.

Voraussetzung für den Miet- oder Lastenzuschuss ist, dass der Wohnungsinhaber den Wohnraum bewohnt und die Miete oder Belastung dafür aufbringt. Es gibt keine Quadratmeterbegrenzung.

Ob Sie Wohngeld in Anspruch nehmen können und in welcher Höhe, hängt von drei Faktoren ab:

  • der Zahl der zu Ihrem Haushalt gehörenden Familienmitglieder,
  • der Höhe des Einkommens der zu Ihrem Haushalt gehörenden Familienmitglieder,
  • der Höhe der zuschussfähigen Miete bzw. Belastung.

Wer Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter oder Arbeitslosengeld II bekommt, ist seit dem 01.01.2005 nicht wohngeldberechtigt, da die Kosten der Unterkunft bereits von den jeweiligen Kostenträgern übernommen werden.

Es ist jedoch möglich, wenn z. B. die Eltern Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe bekommen und volljährige Kinder in diesem Haushalt leben, für diese Kinder einen eigenen Antrag auf Wohngeld zu stellen (im Fall von Ausbildung, Studium oder bei geringem Einkommen).

Wohngeld kann nur auf Antragstellung gewährt werden. Der Antrag wird längstens für ein Jahr bewilligt, danach ist ein Wiederholungsantrag zu stellen. Antragsformulare erhalten Sie in der Wohngeldstelle Kalkar (vgl. "Kontakt" im rechten Bereich der Seite) oder unter dem Link „Formulare“ im unteren Bereich dieser Seite.

Ihren grundsätzlichen Wohngeldanspruch können Sie sich anonymisiert mit dem Wohngeldproberechner des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen ausrechnen lassen.

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