Bundestagswahl 2017

Das Bild zeigt Püppchen verschiedener Farbe auf einem Wahlbogen.

Am 24.09.2017 findet zwischen 8:00 Uhr und 18:00 Uhr die Wahlhandlung zur Bundestagswahl statt.

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Wählerverzeichnis, Wahlbenachrichtigung

Wahlberichtigt ist, wer am Wahltag

  • Deutscher im Sinne des Art. 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist, also die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder als Flüchtling oder Vertriebener deutscher Volkszugehörigkeit oder als dessen Ehegatte oder Abkömmling im gebiet des Deutschen Reiches nach dem Stande vom 31.12.1937 Aufnahme gefunden hat,
  • das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat (letzter Geburtstermin: 24.09.1999) und
  • seit mindestens drei Monaten (seit 24.06.2017) in der Bundesrepublik Deutschland eine Wohnung innehat oder sich sonst gewöhnlich aufhält.

Wahlberechtigte mit Hauptwohnsitz in Kalkar werden von Amts wegen am 13.08.2017 in das hiesige Wählerverzeichnis eingetragen. Voraussichtlich in der Zeit vom 28.08.2017 bis spätestens 03.09.2017 erfolgt der Versand der Wahlbenachrichtigungen. Wer bis zum 03.09.2017 keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber glaubt, wahlberechtigt zu sein, sollte im eigenen Interesse nachprüfen, ob er im Wählerverzeichnis eingetragen ist, oder beim Wahlamt nachfragen.

Vom 14.08.2017 bis zum 03.09.2017 können Anträge auf Eintragung in das Wählerverzeichnis gestellt werden (vor allem bei Umzügen in die Stadt Kalkar). Einen entsprechenden Antrag finden Sie hier.

In der Zeit vom 04.09.2017 bis einschließlich 08.09.2017 können das Wählerverzeichnis eingesehen und Einsprüche gegen die Richtigkeit des Wählerverzeichnisses erhoben werden.

Briefwahl

Nachdem Sie Ihre Wahlbenachrichtigung erhalten haben, können Sie Anträge auf Ausstellung eines Wahlscheins (Briefwahl) stellen. Hierzu können Sie bequem den aufgedruckten QR-Code scannen oder das Formular auf unserer Website nutzen (rechtzeitig erreichbar). Die Briefwahlunterlagen werden anschließend zeitnah zugeschickt. Telefonische Anträge sind nicht möglich.

Außerdem können Sie wie gewohnt auch vor dem eigentlichen Wahltag Ihre Stimme abgeben: im Briefwahlbüro der Stadt Kalkar. Dieses befindet sich wieder im ersten Obergeschoss des historischen Rathauses und ist gut ausgeschildert und barrierefrei erreichbar. Voraussichtlich ab dem 28.08.2017 ist das Briefwahlbüro zu den Öffnungszeiten der Verwaltung geöffnet.

Am Samstag, 02.09.2017, ist das Briefwahlbüro zusätzlich zwischen 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr geöffnet.

Es ist grundsätzlich möglich, bis zum 22.09.2017, 18:00 Uhr, Briefwahlanträge zu stellen.

Wahlhelfer

In Kalkar werden für 20 Stimmbezirke (17 Urnenwahlbezirke und 3 Briefwahlbezirke) insgesamt 140 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht. Sie sind interessiert? Schicken Sie uns einfach eine E-Mail.

Um einen unkomplizierten Austausch untereinander und mit der Stadt Kalkar zu ermöglichen, wurde zur Bundestagswahl erstmals eine Facebook-Gruppe eröffnet. Wahlhelferinnen und Wahlhelfer sind herzlich eingeladen, der Gruppe beizutreten. Natürlich erhalten Sie auch alle relevanten Informationen, wenn Sie der Gruppe nicht beitreten.

Auslandsdeutsche

Wählen kann nur, wer in ein Wählerverzeichnis eingetragen ist. Deutsche im Ausland, die nicht in Deutschland gemeldet sind, bezeichnet man als Auslandsdeutsche. Sie werden nicht automatisch in ein Wählerverzeichnis eingetragen. Wollen Auslandsdeutsche an Bundestagswahlen teilnehmen, müssen sie vor jeder Wahl einen förmlichen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis stellen. Weitere Informationen sowie den Antrag erhalten Sie beim Bundeswahlleiter.

Der Wahlsonntag

Die Bundestagswahl findet am 24.09.2017 zwischen 8:00 uhr und 18:00 uhr statt.

Wahlberechtigte sollten die Wahlbenachrichtigung in den Wahlraum mitnehmen sowie den Personalausweis oder Reisepass bereithalten. Nach Betreten des Wahlraumes zeigt man die Wahlbenachrichtigung vor, wenn dies der Wahlvorstand verlangt, und erhält einen Stimmzettel. Nur in der Wahlkabine darf gewählt werden. Der Stimmzettel muss vor dem Verlassen der Wahlkabine so gefaltet sein, dass nicht erkennbar ist, wie man gewählt hat. Der Wahlvorstand prüft zunächst, ob die Wählerin bzw. der Wähler in das Wählerverzeichnis eingetragen ist und ob eventuell ein Zurückweisungsgrund vorliegt. Ist alles in Ordnung, gibt er die Wahlurne frei, sodass der Stimmzettel eingeworfen werden kann. Der Schriftführer vermerkt die Stimmabgabe im Wählerverzeichnis. Die Wahlbenachrichtigung kann der Wahlvorstand einbehalten.

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