Städtisches Museum

Das um 1500 erbaute Treppengiebelhaus im Stil der Backsteingotik diente als Geschäfts- und Wohnhaus. Nach Ankauf durch die Stadt 1958 und umfangreicher Außenrenovierung sowie der Wiederherstellung der historischen Raumaufteilung im Inneren mit der über zwei Geschosse reichenden Eingangshalle wurde das Haus 1966 als Museum eröffnet.

Prof. Dr. Jakob Heinrich Schmidt, von 1935 bis 1962 Kunsthistoriker an der Düsseldorfer Kunstakademie, lebte im Ruhestand in Kalkar. Dank seiner Kontakte konnten zahlreiche Kunstwerke, z.B. der Düsseldorfer Malerschule oder auch von Franz Radziwill, für ein künftiges Museum gewonnen werden. 

Der 1976 eingefügte Zwischentrakt mit der Möglichkeit Wechselausstellungen auszurichten, verbindet Museums- und Archivgebäude zu einem Komplex.

Themen  der Stadtgeschichte und Werke von bildenden Künstlern, die in Kalkar lebten oder eine besondere Beziehung zur Stadt hatten (u. a. von Heinrich Nauen, Gerhard Janssen, Hermann Teuber), bilden Schwerpunkte der Sammlung. Präsentiert werden zudem Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.

Das Bild zeigt das Museum mit der Galerie Das Bild zeigt das Museum mit anschließendem Archivgebäude um 1980

Museums- und Archivgebäude mit „Galerie“, ca. 1973. Mitte der 1950er Jahre waren zwei längst baufällig gewordene Häuschen, die zwischen dem heutigen Museum und dem stadteigenen Archivgebäude standen, abgerissen worden. So bot sich auch die Möglichkeit, zwischen den beiden Häusern eine Verbindung in Form einer eingeschossigen „Galerie“ herzustellen. Diese Galerie wurde 1976 durch einen modernen Zwischentrakt ergänzt (siehe farbiges Foto, 1980).