Juden in Kalkar

In der Stadt Kalkar befinden sich mehrere Orte des Gedenkens und der Erinnerung an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Im Stadtpark steht der Gedenkstein für die Opfer der nationalsozialistischer Gewaltherrschaft; unweit des Grundstücks, auf dem sich die Synagoge bis zur Zerstörung 1938 im historischen Stadtkern befand, erinnert die Thora-Rolle - ein Arbeit des Bildhauers Christoph Wilmsen-Wiegmann am Vyth-Spier-Platz an den Verlust des geistig-religiösen Mittelpunkts der kleinen jüdischen Gemeinde. Unmittelbar an der Hanselaerstraße erinnert eine Tafel mit einer Kupferplatte der Künstlerin Christel Verhalen und einem farbigen Glasbild der Künstlerin Eva Sand an die Synagoge und die Geschichte der Diskriminierung und Verfolgung.

Das Bild zeigt einen Gedenkstein für die Opfer der nationalsozialistischer Gewaltherrschaft. Das Bild zeigt ein Straßenschild.

Das Bild zeigt eine Thora-Rolle am Vyth-Spier-Platz Das Bild zeigt eine Tafel mit einer Kupferplatte und einem farbigen Glasbild. Das Bild zeigt das Eingangstor zum Jüdischen Friedhof Kalkar

Der Jüdische Friedhof ist frei zugänglich; der Eingang befindet sich in der Nähe der Stadtwindmühle hinter dem Gebäude der Familienbildungsstätte fbs.

Das grundlegende Werk "Juden in Kalkar" von Bergmann/Bondy/Pomerance, Kleve 1999, ist vergriffen, jedoch in den Bibliotheken, auch im Stadtarchiv, einzusehen. Der Arbeit des Kalkarer Historikers Günther J. Bergmann sind die wichtigsten Ergebnisse der stadtgeschichtlichen Forschung zu dieser Thematik zu verdanken - so auch die angefügte Übersicht. Mit den noch drei lebenden Kalkarer Juden - den Überlebenden - wird ein Kontakt gepflegt.