Flüchtlingsangelegenheiten und Asyl

Aktuelle Informationen über die Situation der Flüchtlinge und Asylbewerber in Kalkar

Nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz sind alle Städte und Gemeinden verpflichtet, ausländische Flüchtlinge aufzunehmen und unterzubringen. Die Zuweisung der Flüchtlinge erfolgt durch die Bezirksregierung Arnsberg und richtet sich nach einem Verteilschlüssel, der alle Städte und Gemeinden gleichsam berücksichtigt.

Aktuell (Mai 2020) leben 44 Flüchtlinge in Kalkar, deren Asylverfahren noch anhängig ist. Damit liegt die Erfüllungsquote bei 80,49 %. Bei weiteren 53 Flüchtlingen wurde der Asylantrag abgelehnt.

Darüber hinaus wurde im Rahmen des Integrationsgesetzes die Wohnsitzauflage für anerkannte Flüchtlinge eingeführt. Danach werden Flüchtlinge verpflichtet, für die Dauer von 3 Jahren an einem bestimmten Ort zu wohnen. In der Regel ist dies der Ort, in dem sie auch während des Asylverfahrens gewohnt haben.

Die Verteilung der anerkannten Flüchtlinge erfolgt ebenfalls anhand eines Verteilschlüssels, der bestimmte integrative Aspekte, insbesondere Integrationskriterien des Wohnungs- und des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes, berücksichtigt.

Nach der aktuellen Verteilstatistik (24.05.2020) besteht bei 125 anerkannten Schutzberechtigten eine Wohnsitzbindung für Kalkar. Damit liegt die Erfüllungsquote bei 54 %.

Die Stadt Kalkar hat, neben zwei städtischen Übergangsunterkünften, aktuell 35 weitere Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt angemietet, um den zugewiesenen Flüchtlingen eine Unterkunft gewähren zu können.

Folgende Einrichtungen/Personen kümmern sich um die Unterbringung und Integration der Flüchtlinge in Kalkar:

- Stadtverwaltung Kalkar
  • Mitarbeiter für die Sicherung des Lebensunterhaltes (auch im Außendienst)
  • Mitarbeiter für die Eingliederung / Integration
- Streetworker
- ehrenamtliche Helfer/innen
- Caritas-Verband (Sozialberatung)
- AWO (Flüchtlingsberatung)
Corona und Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz

Aufgrund des derzeitigen Kontaktverbotes ist eine persönliche Vorsprache bei Ihrem Sachbearbeiter nicht möglich. Sie können uns sowohl telefonisch als auch per E-Mail erreichen oder den Briefkasten der Stadtverwaltung nutzen.

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